Einmal Border, immer Border

Wer sich für einen Border Collie als Haustier entscheidet, der hat viel zu lernen und braucht viel Zeit, wird dafür aber wird auch mit ganz viel Spass und Freude belohnt. Wenn alles gut läuft, werden beide Parteien zu einem Team zusammenwachsen und gemeinsam voneinander lernen.

Dies geht zunächst am besten in einer Hundeschule, egal, ob Ihr Hund bereits ausgewachsen, oder noch ein Welpe ist. Auf die Erziehung des Border Collies sollte Sie nämlich besonders viel Wert legen. Sie ist der Grundstein für eine gute Partnerschaft zwischen Hund und Mensch und wird das Zusammenleben erheblich vereinfachen.

Ein weiterer Fun-Faktor für frischgebackene Hundebesitzer ist sicherlich die Erstausstattung für den neuen Vierbeiner zu besorgen. Doch Vorsicht: zügeln Sie Ihren Kaufrausch und erwerben Sie zu Beginn besser nur, was wirklich benötigt wird.

Besonders Welpen wachsen in den ersten Monaten rasant und benötigen schnell neues Equipment.

Geniessen Sie die anfängliche Zeit und nehmen Sie wenn möglich Urlaub während der Eingewöhnung, denn es wird einiges auf Sie zukommen:

  • Das Leinentraining steht auf der Tagesordnung, damit die späteren Gassirunden entspannt und ohne viel Gezerre vonstattengehen können. Gewöhnen Sie den Welpen schon früh an Leine und Halsband und führen Sie ihn langsam an neue ihm unbekannte Situationen, Umwelteinflüsse, andere Hunde etc. heran.
  • Stubenreinheit ist wichtig und kann von Anfang an trainiert werden. Bringen Sie den Welpen darum nach jeder Mahlzeit, jedem Nickerchen und auch nach dem Toben und Spielen ins Freie. Zusätzlich können Sie auch in bestimmten Zeitintervallen hinausgehen (z.B. alle 2 Stunden), damit es selten zum Malheur in der Wohnung kommt.
  • Auch Welpenspielstunde und Hundeschule sollten einen festen Platz in Ihrem Terminkalender bekommen.
  • Vergessen Sie nicht die Grundimmunisierung beim Tierarzt und lassen Sie den Border Collie chippen. Häufig hat dies jedoch der Züchter bereits getan.

Bei der richtigen Border Collie Ernährung scheiden sich die Geister. Viele schwören auf die Rohfütterung von Obst, Gemüse und Fleisch, weil es als die natürlichste Art der Ernährung angesehen wird.

Andere wiederum teilbarfen, bieten also handelsübliches Hundefutter und Rohkost gemischt an. Wer sich auf dem Gebiet jedoch nicht auskennt oder einfach sichergehen möchte, dass der Border Collie alle Nährstoffe bekommt, der füttert Trocken- oder Nassfutter aus dem Fachhandel.

Hier ist die Auswahl oft so riesig, dass nicht nur nach dem Geschmack des Hundes, sondern auch nach dem Geldbeutel entschieden werden sollte. Egal welche Fütterungsart Sie am Ende wählen: Achten Sie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Welpen, erwachsenen Hunden und Senioren.

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